Beim alljährlichen Ferienprogramm für Kinder macht die CDU ebenfalls mit. Gleich am ersten Tag startete unter Anleitung von Frau Spruth und Frau Buck die beliebte Aktion des Bemalens der Fenster des Bezirksamtes. Phantasievolle und farbenfrohe Bilder sind entstanden, die den ganzen Sommer über bewundert werden können.


Paul Nemeth MdL, Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch, Hans Supritz, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben, und Pfarrer i.R. Jakob Stehle

Stuttgart, 27.4.2018. Im April vor 70 Jahren endete die knapp vierjährige Leidenszeit der Donauschwaben in den Internierungs- und Vernichtungslagern des heutigen Jugoslawiens unter der Herrschaft der Tito-Partisanen. Aus diesem Anlass lud die Landsmannschaft der Donauschwaben zu einer feierlichen Gedenkfeier ins Haus der Donauschwaben nach Sindelfingen ein. Neben dem emeritierten Erzbischof Dr. Robert Zollitsch nahm daran auch der Böblinger Landtagsabgeordnete Paul Nemeth teil. „Wer ein zukünftiges Europa in Friede und Freiheit haben möchte, der muss die Vergangenheit kennen. Dazu gehören auch die Gräueltaten, die man den Donauschwaben in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg angetan hat“, sagte Nemeth, dessen Vater selbst Donauschwabe ist, im Rahmen der Feier.

Rund 100 Leute waren der Einladung der Landsmannschaft zur feierlichen Gedenkfeier 70 Jahre nach der Schließung der jugoslawischen Internierungs- und Vernichtungslager gefolgt und sorgten im Sindelfinger Haus der Donauschwaben für einen gut gefüllten Saal. Hauptredner des Festakts war der emeritierte Erzbischof und gebürtige Donauschwabe Dr. Robert Zollitsch. „Im Alter von vier Jahren wurde ich am Ostersonntag 1945 gemeinsam mit meiner Großmutter und meinen drei gleichaltrigen Cousinen ins Arbeitslager Gakowa in der Batschka verschleppt. Der Ostersonntag ist für mich daher bis heute nicht nur der Tag der Auferstehung, sondern vor allem ein Tag des Erinnerns und des Bewahrens der Vergangenheit. Die Wunden von damals heilen nie“, sagte der ehemalige Freiburger Erzbischof  in seiner Rede. Der 79-Jährige, dessen Bruder in jener Zeit von einem der mobilen Mordkommandos der Tito-Partisanen umgebracht wurde, erinnerte daran, dass damals am Ende alle deutschsprachigen Bürger Jugoslawiens in den Arbeits- und Vernichtungslagern im heutigen Kroatien, Serbien und Slowenien interniert waren. „Es wird von manchen Seiten aus immer wieder versucht zu leugnen, dass es diese Vernichtungslager gegeben hat. Aber diese Lager hat es gegeben. Und das einzige Ziel dort bestand darin, Menschen zu töten“, so Zollitsch.

Intensiven Nachforschungen des Historikers Karl Weber zur Folge wurden von den kommunistischen Tito-Partisanen ab Oktober 1944 bis zur Schließung der Lager im April 1948 knapp 170 000 Donauschwaben interniert.  Fast 50 000 davon wurden in den Lagern ermordet, verhungerten oder erlagen einer Krankheit. Für all jene gab es bei dem rund zweistündigen Festakt im Sindelfinger Haus der Donauschwaben im Ehrenhof des Gebäudes ein gesondertes Gedenken, bei dem an jedes der damaligen Lager symbolisch mit einem Holzkreuz gedacht wurde. „Wir erinnern heute an das Ende von vier Jahren Martyrium, das eindeutige Züge eines Völkermordes hatte“, sagte der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Donauschwaben, Hans Supritz.

Der frühere Erzbischof Zollitsch erinnerte in seinem Blick zurück daran, dass das Leben der Donauschwaben mit der Schließung der Lager im April 1948 nur langsam besser wurde. „Man wurde drei Jahre lang zur Zwangsarbeit eingeteilt, erst danach konnte man sich Arbeit und Ort frei heraussuchen. Diese Möglichkeit nutzten viele, um nach Deutschland überzusiedeln. In das Land, indem viele ihre familiären Wurzeln hatten“, sagte Dr. Robert Zollitsch, der selbst bereits 1946 mit seiner Familie über Ungarn nach Tauberbischofsheim fliehen konnte.

Auch für den Böblinger Landtagsabgeordneten Paul Nemeth war der Festakt im Haus der Donauschwaben eine Reise in die Vergangenheit. „Man Vater war Donauschwabe und drei Jahre lang in einem dieser Lager. Das prägt einen Menschen“, sagte Nemeth im Rahmen der Gedenkfeier. „Wer ein zukünftiges Europa in Friede und Freiheit haben möchte, der muss die Vergangenheit kennen. Dazu gehören auch die Gräueltaten, die man den Donauschwaben in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg im heutigen Jugoslawien angetan hat“, so Nemeth. „Bei unseren politischen Reisen mit den Delegationen nach Kroatien oder Serbien erinnern wir daher auch immer wieder an das einstige Schicksal der Donauschwaben und hoffen, dass auch dort die Leute die mittlerweile errichteten Gedenkstätten ehren. Denn nur so kann die Erinnerung an das Vergangene auch weiterhin bewahrt werden“, so Paul Nemeth.

Auch beim diesjährigen Dagersheimer Weihnachtsmarkt am 9.12.2017 waren wir mit einem eigenen Stand wieder dabei. Die traditionellen Christstollen nach Naumburger Art, die von unserem Mitglied Angela Spruth hergestellt wurden, waren schon am Nachmittag ausverkauft. Auch die Spezialität „Glühbirne“ von Frank Dietzel erfreute sich großer Beliebtheit. Die kühlen Temperaturen und der Duft von Glühwein, Stollen und anderen Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt weckten die Vorfreude auf das anstehende Weihnachtsfest. Auch der zuvor gefallene Schnee trug zu diesem Ambiente bei. Es war wieder einmal ein gelungener Tag mit zahlreichen Gesprächen und einer schönen Atmosphäre. Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest.

Bundespräsident a.D. Christian Wulff sprach am Dienstag vor mehr als 300 Gästen auf dem traditionellen Empfang der CDU zum Tag der Deutschen Einheit in Ehningen. In seiner Ansprache betonte er, dass wir am Tag der Deutschen Einheit allen Grund zu feiern hätten. Seit 27 Jahren lebten alle Deutschen in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit. Nach seiner präsidialen Rede erhielt er großen Beifall und Zustimmung aus dem Publikum.

Für den scheidenden Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger war die Feierstunde der letzte offizielle Auftritt in dieser Funktion. Er betonte, wenn sich Deutschland auf seine Stärken besinne, brauche man keine Angst vor der Zukunft haben. Der CDU-Kreisvorsitzende Michael Moroff verabschiedete Binninger und dankte ihm unter großem Applaus für seine unermüdliche Arbeit im Parlament.


Der CDU-Kreisvorsitzende Michael Moroff gratuliert Marc Biadacz zum Gewinn des Direktmandats

 

Zum Ausgang der Bundestagswahl erklärt der Kreisvorsitzende Michael Moroff:

Die CDU hat mit Marc Biadacz souverän das Direktmandat verteidigt. Damit sind wir im Kreis Böblingen eindeutig der Gewinner der Wahl. Ich freue mich sehr, dass wir mit einem überdurchschnittlichen Zweitstimmenergebnis dazu beigetragen haben, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleiben kann. Marc Biadacz gratuliere ich sehr herzlich zum Gewinn des Direktmandats. Das Ergebnis bei den Erststimmen zeigt, dass er mit seinem Team einen hervorragenden Wahlkampf geführt hat. Er ist auf die Menschen zugegangen und hat ihnen zugehört. Insbesondere seine zahlreichen Hausbesuche in den Wochen vor der Wahl stießen auf große Resonanz. Mit Marc Biadacz bekommt der Wahlkreis Böblingen einen direkt gewählten Abgeordneten, der nahe bei den Menschen ist und sich mit aller Kraft dafür einsetzen wird, dass hier in unserer Heimat alle Bürgerinnen und Bürger gut und gerne leben können.

Ich danke Marc Biadacz und allen Wahlkämpfern für das außerordentliche Engagement in den letzten Wochen. Der unermüdliche Einsatz sämtlicher CDU-Vereinigungen und aller Ortsverbände bei zahlreichen Veranstaltungen im Wahlkreis hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen.

Den Kandidaten in den Nachbarwahlkreisen Ludwigsburg und Nürtingen, Steffen Bilger und Michael Hennrich, gratuliere ich ebenfalls sehr herzlich. Auch sie haben mit den CDU-Ortsverbänden Weissach bzw. Steinenbronn und Waldenbuch engagiert gekämpft und sind mit guten Ergebnissen belohnt worden. Der Landkreis Böblingen ist damit in Zukunft mit drei direkt gewählten CDU-Abgeordneten in Berlin vertreten, sodass sich die Bürgerinnen und Bürger aller Städte und Gemeinden im Kreis darauf verlassen können, dass Ihre Anliegen im Bundestag gut vertreten werden.