Unsere wichtigsten Ziele für die Arbeit im Ortschaftsrat sind die Stärkung des Einzelhandels, die Schaffung besserer Rahmenbedingungen für attraktives Wohnen innerorts und die Förderung und Unterstützung der kulturellen und sportlichen Vielfalt. Zudem wollen wir uns mit starker Stimme dafür einsetzen, dass Dagersheim seine Eigenständigkeit behält.

 

Aktuelle Vorhaben der CDU Dagersheim:

Der Ortsverband der CDU Dagersheim hat sich für das Jahr 2015 zum Ziel gesetzt, mit den Vereinen und Organisationen in Dagersheim ins Gespräch zu kommen, die das Dagersheimer Haus der Vereine nutzen. Zu diesem Zweck haben wir zunächst zu einem Gespräch am 4.5.2015 eingeladen, das dann in einem weiteren Gespräch am 30.6.2015 vertieft wurde. An beiden Terminen waren die meisten Nutzer des Hauses der Vereine vertreten. 

Als gemeinsame Überzeugung wurde von allen Beteiligten die Meinung geäußert, daß dieses Gebäude  einen idealen Standort am Rand des Dorfzentrums hat, genügend Parkmöglichkeiten bietet und die von ihm erwarteten Funktionen zur allseitigen Zufriedenheit erfüllt. Das Haus der Vereine wird von allen Nutzern hoch wertgeschätzt und ist ein ganz wichtiger Punkt für vielfältige ehrenamtliche Aktivitäten vieler Dagersheimer Bürgerinnen und Bürger. 

Dennoch ist allen bewußt, daß das Gebäude in die Jahre gekommen ist und ganz dringenden Renovierungsbedarf hat, was in der Verwaltung natürlich auch bekannt ist. Wir sehen auch, daß immer wieder einzelne Maßnahmen vorgenommen wurden, die jedoch einige Grundprobleme nicht lösen konnten. Deshalb möchten wir als Ergebnis unserer Gespräche einige grundsätzliche Maßnahmen anregen: 

1. Alle Nutzer beanstanden den Zustand der Heizung bzw. der Klimatisierung insgesamt und der Fenster. Wir sind nicht der Meinung, daß einfach eine neue Heizung eingebaut werden sollte, was aus Altersgründen sicher erforderlich ist. Wir meinen vielmehr, daß eine Gesamtplanung erstellt werden muß, die ein Klimakonzept und neue Fenster beinhaltet. Die Räume werden vielfältig genutzt, auch von der Gymnastikabteilung und insbesondere im Fall der musiktreibenden Vereine durch intensive Proben (Blasmusik!), was bedeutet, daß viel Feuchtigkeit anfällt. Dies muß beim Klimakonzept mit berücksichtigt werden

2. Im Rahmen eines kompletten Sanierungskonzeptes wäre auch die Toilettensituation zu prüfen. Die Art der Wasserspülung entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik, außerdem sollte es eine Be- und Entlüftung der fensterlosen Toilettenräume geben.

3. Das Haus ist im Erdgeschoß auch mit Rollstuhl und Kinderwagen gut erreichbar, nicht jedoch im Obergeschoß. Hier bitten wir um Prüfung, ob der ursprünglich vorhandene Fahrstuhl reaktiviert werden bzw. wenigstens der Schacht für einen neuen Aufzug verwendet werden könnte.

4. In einigen Räumen sind die vorhandenen Stützen sehr störend für die Nutzung. Wir bitten um Überprüfung, ob im Rahmen einer großen Sanierung die Möglichkeit besteht, diese Stützen zu entfernen.

5. Die Feuerwehrmusikkapelle ist zwar grundsätzlich mit ihren Räumen einverstanden, überlegt jedoch, ob die Räume anders zugeordnet werden könnten. Hierzu müßten eventuell Trennwände entfernt oder versetzt werden. Auch ist die Frage, ob in diesem Zusammenhang für einen besseren Schallschutz gegenüber den nördlichen Nachbarn diese Fensterfront ganz geschlossen werden könnte. Zur besseren Belüftung wird an eine Anhebung des Daches gedacht, was mehr Luftraum und gleichzeitig eine bessere Lüftungsmöglichkeit bieten könnte.

6. Der Jugendtreff wünscht sich in diesem Zusammenhang eine deutlichere Beschriftung mit Hinweis auf seine Räume im UG an der Hausfassade. 

Die obigen Punkte erfordern eine Gesamtplanung, die Zug um Zug umgesetzt werden kann. Wir legen großen Wert darauf, daß für eine solche Planung auch die Überlegungen der Nutzer, die zum Teil schon seit Jahrzehnten in diesen Räumen arbeiten, mit eingebracht werden können und bitten um regelmäßige Gesprächsrunden mit diesen, bevor Ortschaftsrat und ggfs. Gemeinderat über Maßnahmen entscheiden. 

Die folgenden Punkte sind von nicht so grundlegender Bedeutung, so daß sie als einzelne Maßnahmen je nach Haushaltslage durchgeführt werden können:

7. Im ganzen Haus sind zum Teil noch uralte Leuchtstoffröhren vorhanden. Diese sollten zur effektiveren Lichtausbeute und Stromersparnis komplett ausgetauscht werden.

8. Im Treppenhaus wäre eine dauerhafte Sicherheitsbeleuchtung wünschenswert.

9. In einigen Räumen ist die Anschaffung neuer Stühle erforderlich. 

Wir sehen uns hier als Initiator für eine ganz grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem von uns allen sehr geschätzten Haus der Vereine, dessen grundlegende Sanierung dringend angepackt werden muß. Wir möchten daher den neuen Ortsvorsteher Herrn Bewersdorff darum bitten, sich dieses wichtigen Themas zusammen mit dem Ortschaftsrat ganz konkret anzunehmen, um die Bedingungen für unsere vielen ehrenamtlichen Vereine und Gruppen auf eine solide Basis zu stellen.